Aus der Hand lesen

Beim Handlesen werden die Handlinien besonders beachtet und interpretiert. Die wichtigste Linie ist die Lebenslinie. Sie kann die Stärke der Lebenskraft oder der Gesundheit angeben und entspringt zwischen Daumen und Zeigefinger.Handlesen konnten schon die alten Griechen: Eine Übersicht handgelesener Lebenserkenntnisse

Die Kunst des Handlesens wird auch als Chiromantie bezeichnet. Hierbei wird versucht aufgrund von bestimmten Handeigenschaften Zukunftsvorhersagen zu treffen oder auf Charaktereigenschaften zu schließen. Dabei fließen Faktoren wie Größe, Form und Dicke der Hand, Lebenslinien, Proportionen und Textur der Haut in die Deutung mit ein. Bereits in der Antike war die Kunst des Handlesens eine angesehene Geheimwissenschaft sowie Teil des Aberglaubens und wird heute noch von vielen Interessenten wahrgenommen.

Beim Handlesen werden die Handlinien besonders beachtet und interpretiert. Die wichtigste Linie ist die Lebenslinie. Sie kann die Stärke der Lebenskraft oder der Gesundheit angeben und entspringt zwischen Daumen und Zeigefinger. Im weiteren Verlauf dehnt sie sich um den Venusberg in Richtung Handgelenk aus. Eine dünne, kurze Linie kann bedeuten, dass derjenige sehr anfällig für Krankheiten ist. Bei intensiver Ausprägung und besonders langer Ausdehnung handelt es sich um einen gesunden, sehr vitalen Menschen. Über der Lebenslinie erkennt man beim Handlesen die Kopflinie, die quer durch die Hand verläuft. Durch sie kann der Handleser Aussagen über die Kreativität und den Verstand des Menschen treffen. Ob er emphatisch oder eher schroff auf Andere reagiert oder Neigungen zu Kopfschmerzen hat. Die Herzlinie nimmt ihren Verlauf vom kleinen Finger bis zum Zeigefinger und beschreibt alle “Herzensangelegenheiten“. So zum Beispiel auch, ob jemand glücklich, zufrieden mit seinen Liebesbeziehungen oder schon oft Enttäuschungen in Kauf nehmen musste. Wie sehr der Mensch von äußeren Faktoren beeinflusst wird, zeigt beim Handlesen die Schicksalslinie. Sie verläuft vom Handgelenk zum Mittelfinger. Die Kunstlinie spaltet sich von ihr ab und läuft auf den Ringfinger zu. Sie gibt Hinweise darauf, ob jemand künstlerisches Talent besitzt und sich mit seinen Fähigkeiten finanziell absichern kann.

Chiromantiker deuten aber nicht nur die genannten, wichtigen Linien. Sie verwenden für ihre Analyse auch die Marslinie, die Liebeslinie, den Venusring, die Glückslinien und einige weitere Handmerkmale. Des Weiteren vergleichen sie beide Hände, deuten Form und Beschaffenheit jener und können beim Handlesen auch auf bestimmte Krankheiten schließen. Hände sind sehr individuell, so wie der Charakter des Menschen und unterliegen einem stetigen Prozess der Weiterentwicklung. Deshalb ist es für Geübte möglich, sehr viel von einem Menschen über seine Hände zu erfahren. Zur klassischen Kategorisierung der Hände gehört beim Handlesen die Einteilung in die vier Elemente. Also Feuer-, Luft-, Wasser- und Erdhände. Dazu werden zum Beispiel Größe der Handteller und Fingerlänge verglichen. Oftmals existieren auch Mischformen solcher Typen. Auch die Beschaffenheit der Nägel, sowie ihre Form gibt beim Handlesen oft Aufschluss über geerbte oder aktuelle Krankheiten oder Mängel.

Handlesen gehört zur esoterischen Kunst. Eine 100%ige Garantie für die Richtigkeit der getroffenen Aussagen wird wohl kein Handdeuter jemals geben.

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